Sevilla – Kunst, Kultur und das maurische Erbe

Enge Gassen, malerische Straßen und ein reiches kulturelles Erbe zeichnen Sevilla, die viergrößte Stadt von Spanien aus. Inmitten einer weiten und fruchtbaren Ebene thront die Stadt am Guadalquivir und ergibt eine lebhafte Hafenstadt mit historischem Flair. Entdecken Sie die maurische Kunst, die Gassen und das lebendige Treiben in Andalusiens reizvoller Hauptstadt. Hier erwarten Sie historisch bedeutsame Bauten und ein ganz besonderes Lebensgefühl, welches Sevilla ausmacht. Der orientalische Festungspalast Alcázar darf auf einem Besuch in Sevilla genauso wenig fehlen wie der Glockenturm Giralda, welcher das Wahrzeichen von Sevilla darstellt. Eine quirlige und vielseitige Stadt erwartet Sie mit einer Vielzahl von sehenswerten Plätzen, Bauwerken und Straßen im Süden von Spanien.

Geschichte einer Hafenstadt am Kreuzweg

Um die Gründung der heutigen Hauptstadt von Andalusien ranken sich viele Legenden. So soll Herakles höchstpersönlich an der Stadt mitgebaut haben, die bereits in der Antike zu einem wichtigen Handelszentrum der Region geworden ist. Gegründet wurde Sevilla wahrscheinlich unter den Phöniziern, im Jahre 45 n. Chr. wurde die Stadt dann von den Römern mit dem Stadtrecht versehen. Vor dem Beginn der islamischen Herrschaft ab dem Jahre 712 wurde Sevilla geplündert, unter anderem von den Vandalen.

Im Jahre 712 wurde die Stadt jedoch von den Mauren erobert und Sevilla lautete schließlich der Name, welcher aus dem arabischen Stadtnamen abgeleitet wurde. Die Normannen zerstörten Sevilla bereits im Jahre 844. Erst unter den Almohaden ab dem Jahre 1147 erreichte Sevilla eine neue Blütezeit. Die damals erbaute Moschee war neben dem Goldturm das wichtigste Bauwerk von Sevillas glanzvollen Zeiten. Wirtschaftlich wesentlich schlechter dargestellt war Sevilla nach der Rückeroberung durch die Katholischen Könige, doch im 16. und 17. Jahrhundert wurde Sevilla international als Handelsort bedeutsam. Als Zentrum des spanischen Seehandels erhielt die Stadt eine ganz neue Bedeutung und war auch der Ausgangspunkt für verschiedene Entdeckungsfahrten, beispielsweise von Amerigo Vespucci. Heute stellt Sevilla das Zentrum von Andalusien dar und ist nicht nur aufgrund der zahlreichen Sehenswürdigkeiten, sondern auch wirtschaftlich und kulturell bedeutsam.

  • Traditionelle Bänke
    Traditionelle Bänke
  • Typische Architektur in Sevilla
    Typische Architektur in Sevilla

Die schönsten Sehenswürdigkeiten von Sevilla

Sevilla besitzt viele besondere Sehenswürdigkeiten, welche die Stadt ausmachen und sicherlich keinerlei Langweile aufkommen lassen. Neben dem Glockenturm Giralda sollten Sie sich das berühmte Altstadtviertel Santa Cruz ansehen und die größte gotische Kirche der Welt darf ebenfalls nicht fehlen. Andalusiens Hauptstadt ist eine lebensfrohe Stadt mit reizvollen schmalen Gassen, einem mediterranen Klima und Bauwerken, welche bis zur Zeit der Mauren zurückreichen. Begeben Sie sich auf eine ganz besondere Zeitreise zwischen Vergangenheit und Gegenwart und entdecken Sie die schönsten Ecken von Sevilla.

Die Kathedrale Maria de la Sede

Diese fünfschiffige gotische Kathedrale ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Sevilla und stellt das Herz der Stadt dar. Ursprünglich war die größte gotische Kathedrale allerdings eine Moschee, wodurch auf die frühere Zeit der Mauren in Sevilla hingewiesen wird. Im Inneren der imposanten Kathedrale befindet sich das Grabmal von Christoph Kolumbus. Nach Möglichkeit ist also nicht nur eine Besichtigung von außen, sondern auch der Eintritt in die Kathedrale Maria de la Sede von Interesse. Die Seitenkapellen sind mit namhaften Kunstschätzen bestückt und auch die besonders eindrucksvolle Orgel sollte bei einer Besichtigung genauer betrachtet werden.

Der Glockenturm Giralda

Direkt neben der Kathedrale steht der berühmte Glockenturm Giralda, welcher das Wahrzeichen von Sevilla darstellt. Beinahe 100 Meter ist der Glockenturm hoch und ein Aufstieg bis nach oben ist ebenfalls einer der Höhepunkte jedes Aufenthalts in Sevilla. Besonders ungewöhnlich ist die Tatsache, dass der Aufstieg im Inneren nicht über Treppen, sondern über Rampen führt. Früher konnten diese Rampen sogar mit Pferden begangen werden. Erbaut wurde die Giralda bereits im Jahre 1196 als Minarett der Moschee. Der Glockenturm besitzt einen viereckigen Grundriss und ist auch für die zahlreichen Ornamente bekannt, die aus gebrannten Ziegeln bestehen.

  • Giralda
    Giralda
  • Blick auf den Giralda Turm
    Blick auf den Giralda Turm

Altstadtviertel Santa Cruz

Verwinkelte Gassen, zahlreiche Brunnen und der Duft der Orangenbäume lassen einen Spaziergang im berühmten Altstadtviertel Santa Cruz zum Erlebnis werden. Genießen Sie den malerischen Anblick des Viertels, in dem viele versteckte Plätze zum Verweilen einladen. Santa Cruz ist ein Paradies für alle, die malerische Altstädte und einzigartige Fotomotive lieben.

Metropol Parasol

Das Metropol Parasol befindet sich in der Altstadt von Sevilla und ist eine riesige Holzkonstruktion. Die größte Holzkonstruktion der Welt ist in jedem Fall sehenswert und stellt ein neues Wahrzeichen von Sevilla dar. Erbaut wurde das Metropol Parasol zwischen 2005 und 2011 an der Stelle der früheren Markthalle. Unter der Holzkonstruktion befinden sich heute neben dem Markt auch Bars und Restaurants.

Alcázar – die maurische Palastanlage

Ein weiteres UNESCO-Weltkulturerbe in Sevilla ist der Alcázar, der maurische Königspalast aus dem Mittelalter. Neben den kunstvoll verzierten Gebäuden sind auch die Gärten der Palastanlage sehenswert und sollten nicht versäumt werden. Bereits im Jahre 913 wurde das Gebäude unter dem arabischen König Abd Al Ramn in Auftrag gegeben und dient bis heute der spanischen Königsfamilie bei einem Aufenthalt in Sevilla als Residenz. Die Verzierungen erinnern stark an bekannte orientalische Märchen und der Palast stellt nicht umsonst eine der wichtigsten und reizvollsten Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt von Andalusien dar.

  • Alcazar
    Alcazar
  • Garten in Alcazar
    Garten in Alcazar

La torre del Oro

Der berühmte Goldturm von Sevilla gilt als eines der letzten Bauwerke der Almohaden in der Stadt und wurde von 1221 bis 1222 erbaut. Früher war der zwölfeckige Turm ein Teil der Verteidigungsmauer von Sevilla, heute stellt er ein berühmtes Bauwerk in der Stadt dar. Der Name bezieht sich auf eine golden glänzende Kachelverkleidung des Militärturms. Diese ist allerdings heute nicht mehr erhalten.

Heiße Sommer und milde Winter

Im Westen von Andalusien am Guadalquivir befindet sich Sevilla. Die Stadt ist aufgrund ihrer heißen Sommer und der milden Winter eine der heißesten von ganz Europa, in der die 40 Grad Marke in den Sommermonaten regelmäßig überschritten wird. Die milden Wintermonate sind teilweise recht regnerisch und gelten damit nicht als besonders beliebte Reisezeit – dabei hat Sevilla auch im Winter einiges zu bieten. Als beste Reisezeit für Sevilla werden die Monate von März bis Mai und Oktober angesehen. Die Sommermonate sind jedoch ebenfalls interessant, solange die hohen Temperaturen im Kopf behalten werden. Sevilla ist somit ein ganzjährig interessantes Reiseziel für alle, die nicht gerne frieren und sich für eine Vielzahl von historischen und kulturellen Stätten begeistern.

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